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Home Wir wohnen im Elternhaus von meinem Mann Albert. Der ehemalige Landwirtschaftsbetrieb befindet sich im idyllisch gelegenen Weiler Lochhof, cirka einen Kilometer vom Dorf Zwillikon entfernt.

Seit dem 1. Januar 1988 wohne ich nun hier. Mit mir sind nach und nach viele Tiere eingezogen. Ausgenommen den Fellnasen handelt es sich mehrheitlich um Zwei- und Vierbeiner aus zweiter Hand, die bei uns jetzt einen friedlichen Lebensabend verbringen. Jedes unserer Tiere hat so sein Schicksal hinter sich. Zum Beispiel: Der frühere Ziegenbesitzer hat sich ins Ausland abgesetzt, die Gänse sollten in den Kochtopf, die Enten sind zum Teil Erbstücke, resp. ein Hochzeitsgeschenk, alle Katzen sind zugelaufen, die Hasen sind von der Nagerstation, die Hühnerei fing mit Scheidungskindern an, usw. usw.  usw.

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Katze "Tilli" Stummenten "Eva" und "Eugen" Die Zwergziegen "Aaron" und "Alida"
 

Gänse "Willi" und "Wilma"

 

Kaninchen "Foxi" und "Fidelius"

 

Zwergenten "Rinaldo" und "Rosalia"

 

Katzen "Tabaris" und "Tanisha"

 

Küken "Felix"

 

Unsere Langohren "Puschkin", "Pomadour", "Peppino", "Palou" und "Pinocchio"

 

 

Wildenten

 

Igel

     
Katze Thulia Amadou und Sharin  Noah, Nathan und Nuriel 
   
Die Hauptattraktion sind aber natürlich unsere geliebten Langohren. Schon als Kind habe ich gesagt; ich habe mal Esel. Da ich mit Pferden aufgewachsen bin, wurde ich damals nur milde belächelt. Am 8. Februar 1994 war es dann soweit: Der erste Esel „Peppino“ zog bei uns ein – und weitere folgten .....

Von Februar 2002 bis März 2009 führte ich eine Aufnahme-/Pflegestation der Tierschutzorganisation Esel in Not. Mit grosser Hingabe widmete ich mich den mir anvertrauten Langohren. Dadurch war es möglich mir ein grosses Wissen über die verschiedenen Eselcharakteren und –krankheiten anzueignen. Während den sieben Jahren waren über 70 eselige Pfleglinge in meiner Obhut. X-male musste ein neues Tier in eine schon zusammengewachsene Gruppe eingegliedert werden. Ab und zu war dieses Unternehmen einfach, manchmal war es schwieriger und einige Male bin ich fast verzweifelt. Bei Pflegetieren ist es auch so, dass irgendwann der Zeitpunkt kommt, wo es wieder heisst Abschied zu nehmen. Meistens dann, wenn das Tier richtig auflebte und sich Wohl zu Fühlen begann. Zu Beginn meiner Tierschutztätigkeit hatte ich noch die Hoffnung, dass ich mich irgendwann daran gewöhnen würde, ein Tier mit gutem Gewissen wieder gehen lassen zu können. Aber dem war leider nicht so – im Gegenteil: Ich kam mir den Tieren gegenüber je länger wie mehr wie eine Verräterin vor. Von den ehemaligen Pflegeeseln mussten bereits bei uns drei durch den Tierarzt von ihren Leiden erlöst werden und mindestens drei sind bei ihren neuen Pflegefamilien gestorben. Die Tierschutzarbeit für die Grautiere erfüllte mich mit grosser Befriedigung, abverlangte aber sehr viel Engagement, Kraft und Verzicht. Etwas Wehmut steigt schon auf, dass diese intensive, eselige Zeit nun vorbei ist. Aber schlussendlich überwiegt doch die Erleichterung und eine grosse Last ist von meinen Schultern gefallen.

Während meiner 5-jährigen Vorstandstätigkeit (1998 - 2002) bei der Schweizerischen Interessengemeinschaft für Eselfreunde und dem Führen einer Pflegestation habe ich festgestellt, dass vor allem bei älteren Eselbesitzern irgendwann der Zeitpunkt kommt, wo sie ihr geliebtes Langohr nicht mehr selbst versorgen können. Sie möchten sich jedoch oftmals nicht unwiderruflich von ihrem Grautier trennen, Besitzer bleiben und weiterhin Einfluss auf den weiteren Lebensweg des Tieres nehmen. Zudem kommt hinzu, dass nicht nur die Tierbesitzer älter werden, sondern auch die Esel. Einen neuen Lebensplatz zu finden für ein über 23-jähriges Tier gestaltet sich mehrheitlich sehr schwierig. Ja, was macht man dann in dieser Situation? Daraus ist schlussendlich die Idee für ein Eselaltersheim entstanden.

Christiana Sommer