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Gedanken zur Geburt eines Eselfohlens

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Wir über uns   Ein Eselfohlen wurde eben geboren.
Zitternd liegt es da und wirkt irgendwie verloren.
Klein und schutzlos kommt es mir vor.
Ich nehme es in die Arme, die Mutter schnobert am nassen Ohr.
Und immer, wenn ein neues Leben entsteht,
rührt sich etwas in uns, wir sind bewegt.
Dann fällt manchem von uns in dieser stillen Stunde ein,
wie wird wohl sein Leben sein?
Drehst Du einst glücklich auf mageren Wiesen Deine Runden
oder wirst Du in einem finsteren Stall festgebunden?
Wird es Menschen geben, die Dich lieben und gute Worte zu Dir sagen
oder wird Dich oft quälender Hunger plagen?
Wird man auch an Wasser denken
oder vergisst man einfach, Dich zu tränken?
Wirst Du ein weiches sauberes Bett Dein eigenes nennen
oder musst Du in Mist und Gülle pennen?
Du bist noch so klein und voll Vertrauen.
Ich verspreche Dir, auf mich kannst Du bauen.
Alles, was in meiner Macht steht, will ich für Dich tun.
Wie heute sollst Du auch morgen noch in meinen Armen ruhn.
Ich wünsche Dir ein friedliches, eselgerechtes Leben.
Gute Menschen sollen Dich immer umgeben.
Beschützen werde ich Dich heute und morgen.
Nein, mein Kleiner, mach Dir keine Sorgen.
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