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Erinnerungen sind kleine Sterne,
die tröstend in das Dunkel unserer Trauer leuchten!

 

Rina

(Fleur von der Bätzimatt)
14.08.1995 – 01.10.2005


Man sieht die Sonne langsam untergehen
und erschrickt dennoch,
wenn es Nacht wird.

Rina

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Was war ich stolz gewesen, auf meine wunderschöne Hündin. Rina war mein erster eigener Hund. Sie war eine Leonbergerhündin wie es im Buche steht: Überfreundlich zu Menschen und Tieren, souverän in allen Lebenslagen, liebevoll und treu mit einer gesunden Portion Selbstbewusstsein.

Aufgrund ihres ruhigen Wesens durfte ich sie auch zur Arbeit mitnehmen. Sie war bei meinen grosszügigen Arbeitgebern eine gerngesehene „Mitarbeiterin“. In all den Jahren hat sich mich praktisch immer den ganzen Tag begleitet und war allgegenwärtig.

Da Rina eine riesengrosse Menschenfreundin war, bildete ich sie zur Therapiehündin aus. Im Behindertenheim Götschihof brachte sie den Bewohnern einige Jahre etwas Abwechslung in ihren Alltag.

Ab Mitte September 2005 machten sich bei Rina die Herzprobleme stärker bemerkbar. Trotz allen Bemühungen schlugen die Medikamente nicht mehr an und ihr Herz wurde immer schwächer. Am Samstag, 1. Oktober 2005, hatte sie keine Kraft mehr zum Aufstehen und ich musste sie schwersten Herzen loslassen.

Au revoir geliebte Rina, ein Teil von meinem Herzen ist mit Dir gegangen.

     

Balou

31.01.1996 – 03.07.2008


Das vergangene kehrt nicht wieder,
aber leuchtet lange noch zurück.

Balou

Am 31. Januar 2006 übernahmen wir den kranken Balou von der Tierschutzorganisation Esel in Not – die Prognose war allerdings damals schon schlecht. An seinen Ohren und auch an anderen Stellen wucherten Sarkoide. Trotzdem eroberte das kleine, schwarze Schlitzohr unsere Herzen im Sturm.

Wir probierten alles, aber wirklich alles um die Wucherungen erfolgreich zu bekämpfen. Immer wieder Operationen unter Vollnarkose zum Entfernen der Tumore, und auch homöopathische Mittel schafften es nicht sein Immunsystem endlich zu stärken. Die Sarkoide wuchsen jedesmal wieder ins Unermessliche.

Am 3. Juli 2008, als wieder eine Operation notwendig war, weil das Ohr infolge der Grösse und Schwere des Tumors „knickte“, teilte uns der Tierarzt mit, dass das eine Ohr nun amputiert werden müsse. Vor ein paar Jahren hätte ich dieser Operation vielleicht noch zugestimmt. Aber jetzt, da ich in den letzten Jahren beobachten konnte, wie die Esel mit den Ohren kommunizieren entschlossen wir uns schweren Herzens Balou einzuschläfern. Ohne Ohr(en) wäre Balou noch ein grösserer Einzelgänger gewesen. Er hielt sich eh schon viel lieber in meiner Nähe auf, als bei seinen Esel-Kollegen.

Balou hatte noch so viel Lebensfreude in sich und sicher wäre ihm auch noch manchen Unsinn eingefallen - er hätte so gerne weitergelebt. Aber wir haben den Kampf verloren!

Auf Wiedersehen kleiner Balou! Grüsse mir die vorangegangen Langohren Pocahontas, Calabana, Lisa, Saskia, Mahli, Birk, Domino und Calvaro im Regenbogenland.

Benjamin

ca. 1982 - 13.04.2013
(Besitzerin: Vreni R.)

Wenn die Kraft zu Ende geht,
ist es kein Sterben
sondern eine Erlösung
.

Benjamin

Am Sonntagmorgen musste Benj wegen einer Aufgaskolik, an der er seit Freitagnachmittag litt, in die Pferdeklinik. Nachdem es Benj erstaunlicherweise rasch wieder besser ging wurde sein Gebiss, welches sich erneut in einem ganz schlimmen Zustand befand, durch den Tierarzt saniert. Am Mittwoch wurde Benj, obwohl er grosse Schmerzen hatte, vermutlich nicht nur im Mund, wieder nach Hause entlassen. Trotz täglicher Tierarztbesuche ging es danach mit Benj nur noch bergab. Wegen starker Schmerzen im Mund konnte er nur noch mit Ach und Krach Nahrung zu sich nehmen. Wir sind uns nicht sicher, aber es könnte auch gewesen sein, dass er gar nicht mehr schlucken konnte.

Am Freitagabend um 20.00 Uhr, ich wartet ab, bis sich ein Gewitter vorzogen hatte, entschloss ich mich mit Benj nochmals auf die Weide zu gehen, damit er mit seinen schmerzenden Zähnen etwas von dem nassen Gras fressen und seine geschwollene Zunge kühlen konnte. Wir beide standen auf der Weide und schauten uns dabei einen Regenbogen an. In diesem Augenblick wusste ich, dass nun bald die Zeit für Benj gekommen ist über die Regenbogenbrücke in die Welt des Lichtes hinüberzutreten. Und Benj beschloss genau in diesen stillen Minuten, ab diesem Moment keine Nahrung mehr zu sich zu nehmen, trotz einer erneuten starken Schmerzspritze nur vier Stunden davor.

Nach zehn Minuten zeigte er mir unmissverständlich, dass er wieder nach Hause in seinen Stall wollte. Eine seltsame Spannung lag über dem Hof.

Ungewöhnlich still und in sich ruhend standen die anderen Esel herum und schienen sich von Benj zu verabschieden. Eigentlich hatte ich damit gerechnet, respektive gehofft, dass Benj in dieser Nacht sterben würde.

Am nächsten Morgen, dem ­ersten ­schönen warmem Frühlingstag in diesem Jahr entschloss sich Vreni, die Besitzerin von Benj, ihren Liebling von seinen ­riesengrossen Schmerzen zu erlösen und einschläfern zu lassen. Es bestand nicht mehr die geringste Hoffnung auf Besserung. Neben verschiedenen Altersgebresten hatte er auch nur noch 1/3 von den weissen Blutkörperchen

Benj ist seit dem 29. November 2010 bei mir in Pension gewesen. Sein Geburtsjahr war nicht bekannt, das Alter wurde so um die 30 Jahre geschätzt. Gute Reise kleiner Mann und auf Wiedersehen. Es war schön und lehrreich, dass ich dich ein kurzes Stück auf deinem Lebensweg begleiten durfte - auch wenn du manchmal alles andere als umgänglich gewesen bist.

Diese Kerze

steht für alle jene Tiere, die einen Teil des Lebens mit uns gegangen sind, ich aber nicht alle erwähnen kann.

Der Tod ist das Tor zum Licht am Ende eines mühsam gewordenen Weges.

Kerze in Händen

Die Kerze steht zum Beispiel:

  • für die Katze Tiffany: Nachdem ich es endlich geschafft hatte sie gesund zu pflegen, wurde sie vom Kehrrichtwagen überfahren.
  • für das namenlose Esel-Hengstfohlen: Wie hatte ich mich auf das Fohlen von Joya gefreut, aber es wurde todgeboren (Mumiengeburt). Vielleicht ist ihm vieles auf dieser Welt erspart geblieben.

  • für die drei Gänse: In einer stürmischen Winternacht durchbiss ein Fuchs die Holzwand des Gänsehauses und killte die drei Quakis. Leider hatten wir nichts gehört.

  • für die Stummenten Emma (mindestens 11-jährig) und Eugen (mindestens 12-jährig): Wir mussten sie von ihren Altersbeschwerden erlösen lassen. Sie hatten grosse Schmerzen beim Watscheln.

  • für den Hasen Foxi: Welcher schon in jungen Jahren die unheilbare Krankheit Kaninchenlähmung bekam.

  • usw. usw. usw.